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Gedanken
zu Rosh haSchana,

Lieber G-tt,
am Vorabend eines neuen
Jahres, vor den Tagen des Gerichts, bitte ich Dich, gnädig
über uns zu urteilen.
Wenn ein Jude sagt:“
Ich wollte, ich wäre ein besserer Jude“, dann wisse: Er
meint es ernst. Wenn er aber sagt: „Ich bin ungläubig“,
dann wisse: Er meint es nicht ernst.
Wenn ein Jude eine
zusätzliche Meile geht, dann wisse, er tut es für dich.
Und
sollte ein Jude sich gegen einen anderen Juden wenden, so
ist dies nur eine zeitweilige Phase, die er überwinden
wird.
Wenn ein Jude sagt:
„Die Mitzwot kümmern mich nicht“, dann liegt das nur an
seinen üblen Neigungen, nicht an seinem wahren selbst.
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Wisse, dass jeder Jude
einem guten Boden gleicht: Je tiefer du gräbst, desto
mehr Schätze findest du.
Sieh den Juden in jedem
Juden.
Betrachte unsere Fehler
als ober- flächlich.
Betrachte unsere Liebe
als echt.
Sieh nur das Gute in uns
und über-
sieh das Böse.
Denn wir sind deine
Kinder. |
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Das alles wisse über
jeden Juden, und hilf mir, lieber G-tt, es ebenfalls zu
wissen.
Unser Vater, unser
König, bitte gedenke der israelischen Soldaten, schreibe
sie in dein Buch des Lebens ein und schenke ihnen ein
süßes und gutes Jahr!
Dein demütiger Diener
Rabbi Manis Friedman
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