Sehr geehrte Gemeindemitglieder und Freunde,

 

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Auch die Vorstandsmitglieder müssen sich mit ihren

Familien erholen. Wir werden deshalb ab Montag , den 09.08.10 bis

Donnerstag den 2. September in der Gemeinde eine Sommerpause einlegen,

 bevor unsere Hohen Feiertage beginnen. (wichtige Termine im Anhang)

 

 

Bei den Festen des Monats Tischri (Rosch Haschana, Jom Kippur, Sukkot,

Schemini Azereth und Simchat Thora), bei den G´ttesdiensten, beim Klang

des Schofars, des Widderhorns und dem Zünden der Nerot Neschama, der

Seelengedächtniskerzen , sowie beim Schütteln des Lulaws, des Feststrauß,

in der Sukka, der Laubhütte und dem fröhlichen Tanz mit der Thora um die Bima,

 um das Lesepult, zählen wir fest auf Ihre rege Teilnahme.   

 

Wichtige Termine für Monat August. September und Oktober

 

 

 

Freitag, 3. September 2010 um 19.30 Uhr, erster Schabat nach den Ferien

Samstag, 4. September 2010 um 10.00 Uhr Morgengebet mit Kiddusch

 

                            Die hohen Feiertage

 

                Rosch Haschana

 

Mittwoch, 8. September 19.30 Uhr Erew Rosch Haschana 5771

Festrede, Abendgebet und festlicher Kiddusch mit Rav. Danieli

 

Donnerstag, 9. September 10.00 Uhr Morgengebet mit Schofarblasen

 17.00 Uhr Minchagebet anschließend gehen wir an den Fluss. 

 

Freitag 10. September 10.00 Uhr Morgengebet mit Schofarblasen

19.30 Uhr Kabbalat Shabat

 

 

 

                     Jom Kippur

 

 

Freitag 17. September 19.09 Kerzen zünden für Jiskor, Jom Kippur und Shabat

      19.15 Uhr Kol-Nidre anschließend Kabbbalat Schabat

 

Samstag Shabat 18. September 10.00 Uhr, Morgengebet mit Jiskor

17.30 Uhr Minchagebet        

20.14 Uhr Fastenende Shabat und Feiertag

 

 

Sonntag 19. September 11.00 Uhr           Sukka aufbauen

 

 

                        Sukkot

 

Mittwoch, 22. September 2010 19.30 Uhr  Abendgebet für Sukkot

           Feierlicher Kiddusch in der Sukkah

 

Donnerstag 23. September 10.00 Uhr  Morgengebet und gemeinsamer

Kiddusch in der Sukkah

 

Freitag 24. September 19.30 Uhr Kabbalat Shabat

 

Sonntag 26. September 15.00 Uhr Sukkotfeier mit der Stadt Erlangen

und dem Musik-Trio von Leonid Henkin

 

 

Mittwoch, 29. September letzte Tag in der Sukka

 

                   Vorabend von Schmini Azeret

 

18.43 Uhr   Jiskor und Jom Tow Kerzen zünden.

 

Donnerstag 30. September 2010 um 10 Uhr Morgengebet

 Jiskor

 

 

                                      Simchat Tora

 

                                     

Freitag 1. Oktober 10.00 Uhr Morgengebet Umzüge mit den Torarollen

18.00 Uhr Kabbalat Shabat

 

 

Ab 1. Oktober beginnt der Kabbalat Shabat um 18.00 Uhr

 

 

 

Wir laden zu den wöchentlichen Veranstaltungen herzlich ein:

 

Erev Schabbat ( Freitag abends )  19.30 Uhr

Empfang des Schabbats ( Abendgebet )

Kiddush

 

Schabbat ( Samstags ) 10.00 Uhr

Morgengebet mit Thorahlesung

Kiddush

 

Donnerstags 04.03.2010

 

 
 
 

                                                                

 

 

Die Heiligkeit der Synagoge und des Lehrhauses

 

In der Zeit des so genannten 'Ersten Tempels' (950 v.Z – 586 v.Z.) gab es eine Art Schul העם בית (Beth-haAm, d.h. Haus des Volkes Jer. 39:8), die von den Babyloniern – mit dem Tempel in Jerusalem – niedergebrannt wurden. Diese Bezeichnung wurde im Volksmund lange Zeit beibehalten. Die Benutzung des Namens בית העם (Beth-haAm) späterבית עמא  (Beth Ama) blieb lange Zeit allgemein gebräuchlich. Damals bestand wie heute besteht die Gefahr, die Synagoge als vermeintlichen Aufenthaltsort für Feierlichkeiten zu benutzen, ohne religiöse Eingebundenheit und dadurch die Einwohnung des Ewigen zu verhindern. Deshalb warnte bereits Rabbi Jismáél ben Eleázar, er sagte: „Wegen zwei Sünden sterben Leute aus dem gemeinen Volke: weil sie die heilige Lade לארון הקדש (leAron haKodesh) Schrein ארנא (arna) nennen, und weil sie das בית הכנסת (beth haKnesset Volkshaus בית עם (beth Am) nennen.“ (Sabbath II 32a)

 

Tatsächlich ist eine jüdische Gemeinde mitsamt ihren Mitgliedern für das Judentum zum Tode verurteilt, wenn Beten, Danken und Lesen aus der Torah vernachlässigt werden,  sich dadurch zu einem Volkshaus, ohne Begegnung mit dem Ewigen und Seiner Weisung (Torah), degradiert.

 

Die Synagoge ist mehr als ein Gebäude, ja mehr als ein kulturelles Gemeindezentrum. Vielmehr stellt die Synagoge mit ihrer 'Torah' eine geistliche Körperschaft dar. Die Rabbiner lehren, dass die 'Schechinah' שכינה (g.ttlicher Geist) in der Synagoge wohne.

 

Der 'Kizzur Schulchan Aruch' sagt im Abschnitt 13: „Die Heiligkeit der Synagoge בית הכנסת (beth haKnesset) und des Lehrhauses בית המדרש (beth-haMidrash) ist sehr groß גדולה מאד (kedola meod), und für sie ist uns geboten, uns vor Ihm zu fürchten, der in ihnen wohnt, gepriesen sei Sein Name, wie es heißt (Lev. 19:30), und mein Heiligtum sollt ihr fürchten; und die Synagoge und das Lehrhaus werden ebenfalls ein Heiligtum מקדשi (mikdash) genannt; so steht in Ezeckiel 11:16, ich werde ihnen ein kleines Heiligtum מקדש מעט (mikdash me’at) sein, und das erklären wir, das sind die Synagogen und die Lehrhäuser.“

 

Die Synagoge mit בית המדרש (Beth-haMidrasch, dem Lehrhaus, von דרש darash Auslegung der Schriften) wurde zum Zentrum des jüdischen Lebens. Das Herz des Judentums ist die Torah, die Weisung und Lehre G.ttes, so gesehen ist das Lernen daraus der Puls des Judentums. Der Puls des Judentums schlägt am lebendigsten dort, wo » gelehrt und gelernt « wird.

 

Man soll sich immer darüber bewusst sein, dass die Synagoge mit ihrem Aron haKodesh, der Heilige Schrank, mit seiner darin befindlichen heiligen Sefer Torah das Herz des Judentums ist, dass seit der Zerstörung des Tempels die Synagoge sozusagen den Tempel vertritt.

Info: Falls die hebräischen Zeichen nicht korrekt angezeigt werden, installieren Sie die hebräische Sprachunterstützung in Ihren Betriebssystem.

 

Das Thoralesen geschieht in unserer Gemeinde jeden Schabbat ( Samstag ) um 10 Uhr in unserer neuen Synagoge Rathsberger Str. 8b, jeder Interessierte ist dazu herzlich eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rathsberger Str. 8b
D-91054 Erlangen
 
 
Schabbatzeit für 11.09.2010
in Erlangen:
Anfang: 19:35
Ende: 20:45
 
 
 
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